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Testbericht: Schuhe

Meindl EAGLE - Test am Fuss im Fluss
Der Schuh mit der Bezeichnung «Behörden Eagle» von Meindl muss im Einsatz bei Polizei und Sicherheitsleuten hohe Beanspruchungen aushalten. Wir haben getestet bei Nässe, Druck, Hitze und mit zerstörerischen Ausseneinwirkungen.


Tragkomfort

Während der ersten drei Stunden schmerzte der eine Schuh an zwei Stellen. Beim zweiten ausgiebigen Tragen passte sich der Innenschuh dem Fuss an. (Gemäss Produktbeschreibung passt sich der Schaum, welcher im Schuh zur Polsterung eingebracht ist, mit der Zeit der Fussform an). Der Schuh ist trotz hohen Aussentemperaturen (dreimal vier Stunden über 30 Grad), immer angenehm zu tragen, es gab also keine heissen Füsse. Die Polsterlasche sorgt für gute Ventilation. Die Füsse bleiben trocken, das bedeutet:
gute Atmung im Schuh. Niedriges Gewicht und der Temperaturausgleich geben das Gefühl hoher und längerer Leistungsfähigkeit. Dies erhöht für den Träger die Sicherheit unter besonderen Anforderungen.

Besondere Tests
Der Schuh hat sich in zahlreichen Tests gut bewährt: Klettern auf Bäume, Aufstieg im Geröll, Rutschen und Rennen auf losem Steinuntergrund, Durchqueren von Gewässern mit rutschigem Kies und Felsgrund. Dank dem starken Schaft mit hoher Stabilität ist der Fuss gut geschützt vor Schlägen und gegen Druck. Die Schuhbänder werden beim Zuschnüren gleichmässig an den Fuss gezogen. Haken und Schlaufen halten. Das Sohlenprofil ist griffig, mit guter Haftung. Schub- und Bremswirkung sind perfekt. Die Sohle hält viel aus, darunter Feueraustreten, Rennen und Bremsen auf Asphalt und Beton. Der Schuh ist dank seiner semipermeablen Goretex-Membrane wasserdicht, aber dampfdurchlässig (Schweiss). Komplett nass trocknet er bei Zimmertemperatur in wenigen Stunden. Er bietet auch gute Isolation bei niedrigen Temperaturen (unter acht Grad, zwei Stunden im Schnee; extreme Kälte wurde nicht getestet).

Fazit: Ein starker Schuh, der sich gut trägt und seinem Besitzer lange und sicher dient, auch unter höchsten Beanspruchungen kaum kaputt zu kriegen.

Minus: Produktbeschreibungen sind sehr technisch und werberisch. Dies wirkt aufgesetzt und nicht glaubhaft. Viel Worte statt klarer Beschreibung der Vorteile.

Plus: Stabilität ¦ wasserdicht ¦ Tragkomfort ¦ Resistenz bei hoher Beanspruchung ¦ schweissabsorbierend
Quelle: protect-it.ch

 

Der dauerhafte im Stresstest


«Eagle wins against snake»

www.sportco.ch

 

Diesmal ging der Schuh mit nach Afrika, ins heisse Burkina Faso, rund 10 Tage überstand der Schuh Staub, Hitze und tägliches Waschen am Abend, dann die Lederteile frisch ge-wichst und wie neu war er wieder. Trotz mehr als 35 Grad im Schatten trägt sich der Meindl EAGLE bequem, es gibt keine Hitzestaus oder Schweissfüsse. Am meisten überzeugt der sichere Tritt und die Leichtigkeit des Schus. Tropen- und wüstentauglich! Einmal habe ich bei einem Schlangenangriff sehr rasch reagieren müssen, hochspringen und  . . .
Quelle: protect-it.ch

 

Meindl EAGLE Ergänzung 1 – Ein Schuh im Dauertest

Zu zweit in der Wüste Zentralafrikas, und diesmal wollten wir es wissen. Jeden Tag, bei mehr als 40 Grad Hitze, sollten die „Eagles“ während 10-11 Stunden an den Füssen bleiben. Wie steht es mit Schwitzen, mit der Haltbarkeit der Sohlen, wie fühlt es sich an, wenn man auf Asphalt von 80 Grad Temperatur steht, geht Staub ins Innere, wird der Fuss brandig, stinken die Füsse, wie ist die Abnutzung.

Beide Wüstenfüchse zeigten sich höchst überrascht und zufrieden. Nachdem der eine den Schuh schon mehr als ein halbes Jahr eingesetzt hatte, ihn in Wasser und Kälte, beim Klettern und sogar beim Tanzen trug, war ihm sein „Eagle-Baby“ nur noch den Hitzedauertest schuldig. „Bestanden – in jeder Hinsicht!“, lautete sein Kommentar. Der andere, mit neuem Schuh unterwegs, musste sich anfangs etwas einlaufen, nach zwei Tagen aber wurde auch ihm der „Eagle“ zur zweiten Haut.

Leistung
Keine nassen Schweissfüsse, guter Wärmeaustausch mit der heissen Umgebung, trittsicher, keinerlei Materialermüdung, hält Staub draussen, und nach der Spezialbehandlung der immer bereiten Schuhputzer ist der „Eagle“ wie neu.

Fazit
Auch 14 Tage Wüstentrip hat der Schuh mit Bravour bestanden. Nun folgen Salzwasserbad, UV-Dauerbestrahlung, Langzeittiefsttemperatur, Mikrogrill und Backofen doch davon das nächste Mal.

Quelle: protect-it.ch

 

Härtetest in Afrika!

Die Sonne brennt auf den roten Sand. Hitze steigt auf. Der Horizont flimmert und der feine Sand trübt die Sicht auf einen blauen Himmel über der afrikanischen Savanne. Zehn Tage im afrikanischen Hinterland – ein Erlebnis sondergleichen. Mit von der Partie und stets an den Füssen: der Meindl Eagle. Stiefel im Härtetest.


Zehn Tage waren die beiden Tester in Burkina Faso unterwegs und beschritten unterschiedlichste Territorien. Von der Millionenstadt Ouagadougou bis hin zum kleinsten Nomadendorf in der Nähe von Tanyoko. Zur Ausrüstung gehörte der Meindl Eagle, der vor allem auf seine klimatischen Fähigkeiten getestet wurde. Auf dem heissen Asphalt der afrikanischen Grossstadt zeigte der Stiefel trotz seiner festen Sohle und dem starken Profil eine sanfte Lauffreudigkeit. Natürlich trug das geringe Gewicht des Schuhs zu diesem Gefühl bei. Die beschriebene Sohle zeigte ihr wahres Können in der Savanne, wo die Fussmärsche über Stock und Stein führten. Perfekter Halt auf rutschigem wie auch auf hartem Untergrund. In der Stadt und im Hinterland war es oft 42 bis 46 Grad Celsius heiss. Zur Überraschung der Tester war der Stiefel jedoch zu jeder Zeit angenehm zu tragen. Die Goretex-Hülle arbeitete einwandfrei und unterstützte den optimalen Tragkomfort.

Die Bedenken, dass ein derart fester Schuh zur heissesten Jahreszeit in Afrika zu hitzig und unbequem sein könnte, wurden schnell beiseite gelegt. Die anderen Schuhe wurden nur selten und zu offiziellen Anlässen getragen. So war der Meindl Eagle der perfekte Partner für dieses Abenteuer!

Quelle: protect-it.ch

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Meindl EAGLE Ergänzung 2 – Meindl EAGLE und die Kunst

 

Venedig ist die Stadt vieler Träume.

270 000 Einwohner hat die Lagunenstadt, das allerdings ohne Touristen. Und das Beste: In Venedig gibt es keine Strassen mit Autos, sondern nur Kanäle, auf denen Boote aller Art fahren – und unendlich viele Gassen und grandiose Plätze. Der richtige Ort also zum Marschieren, besonders anlässlich der Biennale, einer der renommiertesten Kunstausstellungen der Welt. Meine beiden Schuhe, Meindl-Testexemplare, die beiden Eagles, machten sich mit mir, meiner Frau und einem Sack voll Neugier auf, die Dogens tadt erneut zu erobern. Kunst aus aller Herren Ländern, von Usbekistan bis Südafrika, von Finnland bis Vietnam, erwartete un,s und „so weit mich meine ‚Eagles’ tragen“, hatte ich mir zu laufen vorgenommen. Kaum angekommen, per Flugzeug und Vaporetto, marschierten wir los. Zum Hotel, in einem verschwiegenen Gässchen, und dann ins abendliche Getümmel der Stadt.. Wenngleich sich viele Touristen mit einer Gondel spazieren fahren lassen, liessen wir uns nicht verführen.

„Wir werden laufen“, hatte meine Frau noch gesagt und lächelte ein wenig über meine wuchtigen Meindl-Schuhe, die nicht so recht zu ihren leichten Turnschuhen passen wollten. Nachts spät marschierten wir wieder nach Hause in unser Hotel, ihre Füsse leicht angeschwollen und schmerzend, meine wohltuend frisch, treuen Eagles.

Dann folgten dreieinhalb Tage des Erkundens, Suchens, Staunens und immer wieder lange Märsche, quer durch Ausstellungen im Arsenale, zweimal im Zickzack durch die Giardini, und, wie es richtige Kunstfans tun, nochmals an alle wichtigen Ausstellungsorte mitten in der Stadt. Natürlich haben wir den Markusplatz mit dem Dogenpalast besucht, dort einen überteuert Kaffee getrunken, Tausende von Tauben im abendlichen Schwarmflug bewundert.

Und Murano hat uns auch mit seiner Glaskunst entzückt, ebenso wie die wundervollen weissen Porzellanmasken mit den langen Nasen und tief liegenden Augen. Wir haben einfach alles genossen und aufgesogen – und immer sind wir marschiert. 87 Kilometer kamen nach unserer nachträglichen Rechung zusammen. Mehr als einmal hat meine liebe Frau gestöhnt in ihren wechselnden Schuhen, meinen Eagles hat es immer besser gefallen. In einer Ausstellung haben sie sich sogar selbständig gemacht, wenigstens einer von beiden, und sich frech in ein modernes Kunstwerk geschlichen.

Und beim Anblick der Seufzerbrücke musste ich einen Kopfstand hinnehmen, weil meine Eagles das berühmte Bauwerk genau besichtigen wollten … So ist das, wenn man mit seinen Schuhen zusammenwächst, wie mit besten Freunden. Was die Ea-gles über die Kunst dachten, weiss ich zwar nicht, was meine Füsse aber von den Eagles, halten ist schlicht nur das Beste.

 

Quelle: protect-it.ch
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Meindl EAGLE Ergänzung 3 – Eagle – ein Jahr im Rückblick

Jede Woche, stundenlang, tagelang, habe ich diesen Schuh getragen, und so sah er manchmal aus, verdreckt, verstaubt, gebraucht – und immer hat er es wieder zu neuem Glanz geschafft. Immer wenn es für die Füsse schwierig wurde, hiess es: Eagle. Ich habe ihn in Wüsten, im Schnee, auf Bergtouren, einmal sogar unfreiwillig beim Tanzen und im Office getragen, hab ihn unter Wasser gesetzt und tagelang eingeweicht, einer viertägigen UV-Tortur ausgesetzt und einfach alles gemacht, was man sonst mit einem Schuh nicht mutwillig anstellt – und er hat es erduldet und, abgesehen von ein paar professionellen Schrammen und Narben, heil überstanden. Test bestanden, summa cum laude, würde man in der Akademikerwelt sagen, im Testteam sagen wir: kann man weiterempfehlen! Nächstes Jahr schauen wir andere Schuhtypen an und berichten darüber. Ich hoffe, dass der Eagle es mit meinem ältesten Paar Stiefel aufnimmt, die ich schon 21 Jahre lang besitze.

Quelle: protect-it.ch
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Meindl EAGLE Ergänzung 4 – Ein Mann, ein Schuh

Die Geschichte geht weiter!
Ein Jahr lang begleitet mich dieser Schuh nun schon und er hat sich an mich, meine Füsse, meine raue Art mit ihm umzuspringen gewöhnt - und ich mich an ihn.

Ich habe nun mehr als 250 km in diesem Paar Schuhen zurückgelegt, allein in Venedig 80 km, beim Wandern, bei Berggängen, im Alltag auf Baustellen, im Schnee und in der Hitze der Sahara. Na ja, manchmal ist es schon mühsam, wenn man immer wieder und jedem die Qualität und den Tragekomfort meiner zweiten „Fusshaut“ erklären soll. „Meindl, what`s that?“ , fragte mich ein Chinese vor zwei Monaten auf dem Üetlibergturm bei Zürich, und auch marokkanische Polizisten wollten ihn noch nicht kennen, meinen Schuh. Ich musste ihn ausziehen, mitten in Casablanca, und ein Polizist, Hakim, hat seine nackten Füsse in die „eagles“ gesteckt. Ich hab mich hingekniet, zur allgemeinen Erheiterung seiner Kollegen, um ihm die Schuhe festzubinden. Er stolzierte dann auf einer mit Autos verstopften Kreuzung herum, mit umgehängter MP und einem Lachen im Gesicht. Nachher wollte er mir meine Schuhe mit viel Palaver bschwatzen. Es brauchte viel Überzeugungskraft und etliche Umarmungen, um ihn wieder aus den Schuhen zu kriegen … Zwei Glas Berber-Tee in der Polizeihütte am Hafen und viel Gelächter haben mich belohnt für das Abenteuer. „Quelles bottes!“, lautete Hakims Urteil, Inshallah!

Also fliege ich weiter, auf  "eagles" - Füssen. Ein paar trickreiche Abenteuer liegen noch vor ihnen, meinen Schuhen.

Quelle: protect-it.ch

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