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Wie jasst man einen Differenzler?


Die beliebtesten Jassarten in der Schweiz sind der Schieber, der Handjass, der Bieter, der Pandur und der Differenzler. Letzterer ist vor allem aus der TV-Sendung «Samschtig-Jass» und vom schweizerischen Jassturnier bekannt.

Es gibt verschiedenste Jasse, und zu jedem Spiel können die Regeln von Region zu Region oder von Familie zu Familie stark variieren.

Wichtig ist, wenn man sich mit neuen Spielpartnern trifft, dass man die Regeln zusammen klar definiert, bevor man mit Jassen beginnt, um spätere Diskussionen zu vermeiden.

Verteilen
Bei 4 Spielern: Es werden jedem Spieler 9 Karten verteilt. Die unterste Karte zeigt die Trumpffarbe.
Bei 3 Spielern: Jeder Spieler erhält 12 Karten.

Spielablauf
Es kann nicht gewiesen werden.
Alle Spieler sagen reihum voraus, welche Punktzahl sie im Spiel erreichen wollen. Diese Zahl wird auf einer Tafel notiert. Am Schluss des Spieles zählt jeder Spieler seine erreichte Punktzahl. Die Differenz zur angesagten Zahl wird auf der Tafel notiert. Erreicht ein Spieler exakt seine vorausgesagte Zahl, so werden ihm 10 Bonuspunkte gutgeschrieben, die er von seinen Differenzpunkten abziehen kann. Eine Null-Ansage ist nur erlaubt, wenn der Spieler mit mindestens einem Stich null Punkte erreicht.

Eine Variante vom «offenen Differenzler» ist das Spiel mit «geheimer» Ansage. Die Punktezahl, die man erreichen möchte, wird von jedem Spieler auf einem Zettel notiert. Dieser wird verdeckt auf den Tisch oder unter den Jassteppich gelegt.
Zum Schluss des Spiels wird die Differenz von der Zahl auf dem Zettel zur erreichten Punktezahl auf der Tafel notiert.

Ende der Partie
Wer nach 12 Runden am wenigsten Differenzpunkte hat, gewinnt die Partie.

     
 
 

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