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Der freundliche Frühjahrsputz

Der Frühjahrsputz ist eine alte Tradition. Früher wurde das Ende des Winters zum Anlass für die Reinigung der Kohle- und Holzöfen genommen. Heute bringen die ersten warmen Sonnenstrahlen die Dreckränder an den Fensterscheiben zum Leuchten und den Putzteufel zum Leben. So geht man am besten vor:

Erst mal aufräumen
Eine Weisheit der "Feng Shui"-Lehre besagt, dass jede Veränderung des eigenen Wohnraumes zunächst mit einer gründlichen Aufräum-Aktion beginnt. Bringen Sie Ihre Winterkleider in den Keller, ordnen Sie Ihre Bücher und CDs, entsorgen Sie Zeitungen und anderen Kram, der sich angehäuft hat.

Umweltschonend putzen
Scharfe Reinigungsmittel belasten die Umwelt. unnötig Für die Reinigung des Haushaltes benötigt man nur vier Dinge:

  • Allzweckreiniger für Fussböden, Fliesen und Oberflächen
  • Scheuermilch für hartnäckigen Schmutz in Bad und Küche
  • Spülmittel für leichte Verschmutzungen und zur Reinigung der Fenster
  • Haushaltsessig oder Zitronensäure zum Entkalken

Gar nicht schlimm: der Ofen
Auch den verdreckten Backofen können Sie ganz leicht und umweltschonend reinigen. Bearbeiten Sie ihn mit einem nassen Schwamm und einem sanften Scheuermittel. Hartnäckiger Dreck löst sich, wenn Sie den Reiniger bei 50 Grad Celsius eine Weile einwirken lassen.

Ledersofa
Auch für die Behandlung ihrer Ledermöbel sind keine teuren Sprays notwendig. Einfach mit einem feuchten Lappen drüberwischen. Fertig. Für stärkere Verschmutzungen nehmen Sie eine Mischung aus Neutralseife und destilliertem Wasser – Letzteres verhindert Kalk- und Chlorflecken.

Leuchtende Gardinen
Bei verdreckten weissen Gardinen hilft Folgendes: Mischen Sie beim Waschen ein wenig Zucker oder Backpulver unter das Waschmittel, und schon erstrahlen sie wieder im hellsten Weiss.

Schonen Sie Ihre Gesundheit
Scharfe Putzmittel sollten auch aus anderen als ökologischen Gründen vermieden werden. Einige der angeblichen Wunderwaffen gegen Schmutz sondern giftige Dämpfe ab, die sich auf Lunge und Bronchien niederschlagen und teilweise sogar Krebs verursachen können. Zudem schwächen scharfe Reinigungsmittel und antibakterielle Zusätze das Immunsystem. Das kann vor allem bei Kindern den Weg für Allergien ebnen. Wichtig ist also nicht die Beseitigung aller Mikroorganismen, sondern die Reduktion auf ein gesundheitsverträgliches Mass.


Quelle: ard.de; Foto: pixelquelle.de

     
 
 

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